Anfang 2024 haben wir uns zusammengetan, um verschiedene Angebote für Trauernde anzubieten. Denn wir haben festgestellt, dass es dafür im Landkreis noch viel zu wenig Angebote gab. Nach ersten guten Kontakten auf Friedhofs-Spaziergängen und einem weihnachtlichen Trauertreff haben wir beschlossen, "Die Trauersterne" ins Leben zu rufen, um für Menschen da zu sein, die einen nahestehenden Menschen verloren haben.
„Viel zu oft wird das Thema Trauer gemieden, Trauernde stehen häufig allein da. Hier möchte ich gerne meine Hilfe anbieten.“
Aktuell bin ich beruflich als medizinische Fachangestellte tätig. Zuvor war ich 14 Jahre an einer Grundschule beschäftigt. Dort war ich Ansprechpartnerin für viele Kinder, die mir vom Sterben oder Tod von Familienangehörigen, Freunden oder Tieren erzählt haben. Um dafür besser geschult zu sein, ließ ich mich 2018 zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin beim Ambulanten Hospizdienst Osterholz-Scharmbeck fortbilden, wo ich seitdem auch noch tätig bin. 2023/2024 absolvierte ich die Qualifikation zur ehrenamtlichen Trauerbegleiterin.
„Ich empfinde es als sinngebend, Menschen, die einen Verlust erlebt haben, eine Zeitlang auf ihrem Weg zu begleiten.“
Meine Entscheidung, für trauernde Menschen da zu sein, resultiert aus Erfahrungen im eigenen Umfeld, sowohl in der Familie als auch im Freundeskreis. 2012 habe ich eine Fortbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin im Diakonischen Werk Osterholz-Scharmbeck absolviert und 2016/2017 eine Qualifikation zur ehrenamtlichen Trauerbegleiterin abgeschlossen. Seit einigen Jahren leite ich eine offene Trauergruppe beim Ambulanten Hospizdienst Osterholz-Scharmbeck.
„Ich bin überzeugt: Trauer braucht Raum – und Menschen, die wissen, was sie tun.“
Ich bin zertifizierte Trauerbegleiterin nach den Standards des Bundesverbands Trauerbegleitung (BVT) – und habe mich ganz bewusst dafür entschieden, diesem Thema meine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Mehr als 30 Jahre war ich im Management von Unternehmen der Sparkassenfinanzgruppe tätig, Danach habe ich meinen Beruf auf eigenen Wunsch verlassen, um mich ganz der Trauerbegleitung zu widmen – eine Aufgabe, die ich zuvor bereits viele Jahre ehrenamtlich ausgeübt hatte. Heute arbeite ich als selbständige Dozentin, bilde Trauerbegleitende für den beruflichen und ehrenamtlichen Kontext aus, gebe Workshops zur Prävention in Unternehmen und halte Vorträge rund um das Thema Trauer. Seit vielen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich beim Ambulanten Hospizdienst in Osterholz-Scharmbeck sowie als Vorstandsvorsitzende im Bundesverband Trauerbegleitung.
„Man muss vor Tränen keine Angst haben – vor einem Lachen haben wir es ja auch nicht.“
Beruflich bin ich langjährig als Geschäftsführungs- und Projektassistentin bei einer Personalberatung tätig, aber in meinen Ehrenämtern als Sterbebegleiterin und Trauerbegleiterin habe ich meine Berufung gefunden. Früher wollte ich mit diesen Themen nichts zu tun haben, aber dann hat das Schicksal mich in die Sterbebegleitung eines nahestehenden Verwandten versetzt und mir somit neue Wege aufgezeigt. 2018 habe ich mich zur ehrenamtlichen Sterbebegleiterin beim Ambulanten Hospizdienst Osterholz-Scharmbeck fortbilden lassen und 2023/2024 zur ehrenamtlichen Trauerbegleiterin. Ich empfinde es als Bereicherung, in diesen Bereichen für Menschen da zu sein und sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten.
„Schon seit meiner Jugend gehören die Themen Sterbe- und Trauerbegleitung zu mir.“
Ursprünglich komme ich aus Dresden und zwischenzeitlich war Mecklenburg 11 Jahre lang mein Zuhause. Einige Jahre unterrichtete ich als Lehrerin Kinder in der Grundschule bzw. begleitete als Integrationsassistentin Kinder mit Unterstützungsbedarf. Aber 30 Jahre lang war die Mitgliederbetreuung einer Krankenversicherung meine Leidenschaft. Seit 2015 bin ich ehrenamtlich, u.a. beim Ambulanten Hospizdienst Osterholz-Scharmbeck, in der Sterbe- und Trauerbegleitung tätig.
In unserer Gesellschaft wird Tod, Sterben und Trauer oft verdrängt. Die Themen passen nicht in eine Welt, die Jugend, Erfolg und Wachstum glorifiziert. Doch gerade deshalb braucht es Menschen, die Trauer sichtbar machen und begleiten.
Daher ist es für uns ein Herzensprojekt, dass Menschen in ihrer Trauer aufgefangen und begleitet werden.
Wir hören Dir zu, sind für Dich da und begleiten Dich! Selbstverständlich bleibt alles, was Du uns anvertraust, vertraulich und wird nicht nach außen getragen. Dies gilt bei jeder Form der Begleitung - egal, ob bei Einzelgesprächen oder in den Trauertreffs!
⭐ Interesse an einem Ehrenamt?
Möchtest auch Du zu den Trauersternen gehören und Dich ehrenamtlich bei uns engagieren? Dann setz Dich gerne mit uns in Verbindung - wir freuen uns über weitere Unterstützung! Idealerweise hast Du bereits eine Qualifizierung nach den Richtlinien des Bundesverbandes Trauerbegleitung absolviert - wenn nicht, helfen wir gerne beim Finden entsprechender Fortbildungsmöglichkeiten.
⭐ Mit diesen Vereinen fühlen wir uns eng verbunden: